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Autor Thema: Konzept für eine Gebäutemanagement Software (Visualisierung, VISU)  (Gelesen 827 mal)
Klaus D.
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« am: 25.10.2008 09:55 »

Hallo Leute,

ich hab in letzter Zeit immer mal wieder verschiedene Möglichkeiten und Techniken getestet, die man einsetzen könnte um eine Gebäutemanagement Software auf WEBbasis zu schreiben und bin zu dem vorläufigen Entschluss gekommen, dass man das ganze am besten möglichst Modular aufbauen sollte um eine hohe Flexibilität zu erreichen.



Ich könnte mir folgende Module vorstellen:
-------------------------------------------------

- Zentrale Datenbank (mySQL):                  Sie sollte das Bindeglied zwischen den einzelnen Modulen sein.
                                                                In ihr sind Altuelle Daten, History Daten und vieles mehr gespeichert.

- Datenlieferanten (geschriben in C):           Sie liefern Daten an die Datenbank die sie von einer Haustechnik
                                                                (z.B. Solaranlage, EIB, FreeBUS, Aquariumcomputer, M-BUS, Heizungssteuerung u.s.w.)
                                                                bekommen.

- GUI (HTML, PHP, JS)                                Das GUI dient dazu die Daten, die sich in der Datenbank befinden,
                                                                für den Nutzer des Systems grafisch aufzubereiten.
                                                                Von dort aus können auch Befehle an Datenlieferanten gesendet werden,
                                                                wie z.B. Licht ein/aus u.s.w.

- Komfort Modul                                         So ein Modul könnte z.B. eine Zeitsteuerung sein, mit deren Hilfe,
                                                                man Befehle zu gewissen Zeitpunkten ausführen kann.

- Exporteur Modul                                      So ein Modul könnte Daten, die in der Datenbank gesammelt
                                                                wurden, in jedem beliebigem Format exportieren.

- Importeur Modul                                      Mit Hilfe eines solchen Moduls könnte man ältere Daten oder
                                                                Daten die nicht von einem Datenliefernaten geliefert worden
                                                                in die Datenbank importieren.



Als erster Schritt müsste man jetzt eine Datenbank Struktur entwerfen.
Hierführ mache ich ein neues Thema auf.


Was denkt ihr über dieses Konzept?


mfg


Klaus D.
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torro
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« Antworten #1 am: 05.01.2009 21:03 »

Hallo,

eine solche modulare Software gibts es schon, und man sollte da nicht das Rad zweimal erfinden. Ist als IPSYMCON  im Netz zu finden und unter anderem auch voll per Web steuerbar. Unzaehlige Schnittstellen zu allen (auch unmoeglichen) Hardware Geraeten sind implementiert.

Ich programmiere gerade eine Anwendung fuer die Erfassung, Auswertung inkl. grafischer Aufbereitung von Wechselrichter Daten der Solarmax Systeme (per TCP/IP) und will auch die SMA WR mit integrieren. Allerdings nicht wie Du mit Deinem Projekt per yasdi, sondern direkt per COM Schnittstelle, also komplette Protokoll Implementation.

Das ganze wird per PHP programmiert, ist also dann auch per Linux nutzbar. Die Daten kommen in eine mySQL und parallel wird eine RRD Auswertung grafisch gemacht, die allerdings nur per IPS nutzbar ist. Fuer eine reine Linux Anwendung von RRD muesste man sich dann die Graph Befehle noch stricken.

Aber ich wollte Dir eigentlich hauptsaechlich nur den Hinweis bezueglich der Software fuer Gebaeudeautomation geben.

Gruss Torro
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Klaus D.
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« Antworten #2 am: 05.01.2009 21:45 »

Hallo Torro,

Danke dir für den Hinweis, ich hab die Software schon mal gesehen nur leider ist es kein OpenSource.
Und Somit kann man dann wohl auch nix rum stricken an der Software.
Der Preis ist schon OK. Aber wenn ich die Source nicht bekomme schreib ich mir lieber selbst was.
Macht ja auch Spaß :-)

Wir dein Projekt OpenSource werden?


mfg


Klaus D.
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torro
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« Antworten #3 am: 06.01.2009 08:01 »

Hallo Klaus,

Zitat von: dr.dotti
Hallo Torro,

Danke dir für den Hinweis, ich hab die Software schon mal gesehen nur leider ist es kein OpenSource.
Und Somit kann man dann wohl auch nix rum stricken an der Software.
Der Preis ist schon OK. Aber wenn ich die Source nicht bekomme schreib ich mir lieber selbst was.
Macht ja auch Spaß :-)
das ist an dieser Stelle auch gar nicht notwendig. Die Software stellt eigentlich nur die Grundfunktionalitaet dar, aehnlich einem Betriebssystem. Wenn man da nix selbst programmiert, passiert gar nix. Und da kann man sich programmiermaessig endlos auslassen (mit PHP), es gibt sogar ein SDK fuer Hardcore Programmierer, da braucht man dann Delphi. Man kann also schon einiges dran rumstricken, einige haben Module dafuer geschrieben, sowohl hardwaremaessige als auch reine softwareseitige.


Zitat
Wir dein Projekt OpenSource werden?
ich sage ja, bin da aber noch etwas von den Herstellern abhaengig. Bei Solarmax werde ich wohl den Teil, wo das Protokoll gehandhabt wird, crypten muessen, der Rest bleibt offen. Solarmax hat in seinem NDA ein paar seltsame Passagen drin, unter anderem darf man keine Software zur Visualisierung der WR anbieten. Aber denen ihre Soft kannste vergessen. Bei SMA weiss ich es nicht, inwieweit das Protokoll fuer eigene Anwendungen frei verwendet werden darf. Wie gesagt, wir sprechen hier nicht von der Implementierung von yasdi, sondern vom direkten Protokoll.

Gruesse aus dem kalten Leipzig

Uwe
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Ralf B.
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« Antworten #4 am: 07.01.2009 17:29 »

Hallo Klaus,

ich hätte einen Vorschlag zur Temeraturüberwachung.
Temperatursensoren DS1820 von Dallas. Man benötigt nur einen 3-adrigen Bus, den man auch sternförmig zu den einzelnen Sensoren schalten kann (alle Sensoren sind paralle am Bus angeschlossen). Über eine kleine Schaltung (ca. 6 Dioden, 1 Widerstand und 1 Kondensator) kann man die Sensoren mit der Seriellen Schnittstelle verbinden.
Die Software gibt es für Linus und Windows.

Läuft bei mit auf meinem Testeis. Grafische anzeige mit RRD-Tool.

Viele Grüße

Ralf
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torro
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« Antworten #5 am: 07.01.2009 17:38 »

Hallo Ralf,

Zitat von: braeu01
Temperatursensoren DS1820 von Dallas. Man benötigt nur einen 3-adrigen Bus, den man auch sternförmig zu den einzelnen Sensoren schalten kann (alle Sensoren sind paralle am Bus angeschlossen). Über eine kleine Schaltung (ca. 6 Dioden, 1 Widerstand und 1 Kondensator) kann man die Sensoren mit der Seriellen Schnittstelle verbinden.
das entspricht so aber nicht den Dallas Datenblaettern. Ausserdem ist eine parasitaere Anschaltung dieser Bausteine eher nicht zu empfehlen, da die Abfragezeit dadurch in den Keller geht.

Ich habe bei mir im Haus derzeit (erst Teilausbau) 48 Dallas ICs am laufen, darunter natuerlich die von Dir genannten Temperatursensoren in der B- Ausfuehrung (DS18B20), viele DS2423, DS2408, DS2405 und DS2450. Damit betreibe ich Rolladensteuerungen, Markisensteuerung, die komplette Heizungssteuerung Fernwaerme sowohl die zentrale Waermestation wie auch die dezentral geregelten Raeume, Druck, Feuchte etc. mehrere Aktoren fuer 220Volt usw...

Und bei dieser Anzahl wuerde man mit Deinem vorgeschlagenen Anschaltkonzept nicht hinkommen. Du kannst dich ja mal hier (http://www.1-wire.de)  dazu auch etwas naeher noch informieren.

Gruss Torro
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Klaus D.
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« Antworten #6 am: 07.01.2009 18:01 »

Hallo Ralf,

die Sensoren sind mir bekannt und ich finde die auch ganz gut.
Hatte auch schon mal vor damit was zu machen jedoch fehlte mir bis jetzt die Zeit das Projekt weiter zu verfolgen.


mfg


Klaus D.
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Ingmar
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« Antworten #7 am: 03.02.2009 12:15 »

interessant was Ihr alles mit eurer Bastellei anstellt. Doch wie sieht es mit der ganzen Automatisierung aus, wenn mal der Rechner mit der Steuersoftware ausfällt? Läuft das System dann Amok oder bleibt dann einfach der Status quo erhalten?
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Klaus D.
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« Antworten #8 am: 03.02.2009 12:20 »

Hallo Ingmar,

das kommt ganz auf das System drauf an.
Mein EIB Bus hat z.B. keine Zentrale.
Da ist jeder Teilnehmer inteligent.
Und ich versuche alle Wichtigen sachen auf MC Ebene zu realisieren und mit so wenig funktionsumfang wie möglich.
Wenn denn dann mal ein MC ausfällt fällt nur ein sehr kleiner Teil der automatisierung aus.
An solche Sachen muss man natürlich denken bei der Planung.

mfg


Klaus D.
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torro
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« Antworten #9 am: 03.02.2009 13:14 »

Hallo Ingmar,

bei mir laeuft staendig IP-SYMCON auf einem Windows Rechner. Und wenn ich sage, laeuft, dann meine ich das auch woertlich. Ich betreibe das System bereits seit drei Jahren und hatte bisher nur einen Ausfall durch eine defekte Festplatte. Dank meines Backups und einer neuen Festplatte lief das System nach 30 Minuten wieder komplett.

Viele meinen, wenn der Strom weg ist - dann laeuft der Rechner ja nicht mehr. Das ist zwar richtig, aber wenn der Strom weg ist, geht eh nix mehr im Haus. Heutzutage laeuft fast alles nur noch, wenn der Strom auch anliegt. Sogesehen ist das Risiko, dass mal etwas nicht funktioniert, nur in der Hardware zu suchen, und da sollte man nicht am falschen Platz sparen. Vernuenftige Komponenten und das ganze ist absolut stabil.

Gruss Uwe
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Ingmar
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« Antworten #10 am: 10.02.2009 11:41 »

OK, du hast schon recht. Vernünftige Hardware und ein vernünftiges OS und es sollte nicht das Problem sein.

Ich habe übrigens dr.dottis Heizungsüberwachung angeschaut und muss schon sagen, das hat was. Nun noch ne Fernsteuerung der Heizung und ein Hacker hat mehr Spaß *g*
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Klaus D.
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« Antworten #11 am: 10.02.2009 19:45 »

Da wünsch ich ihm dann viel Spaß dabei :-)
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